Hornhaut an den Füssen
So werden Sie die Hornhaut an den Füssen los!
Hornhautstellen am Fuß entstehen meist über einen längeren Zeitraum und werden zunächst vom Betroffenen gar nicht bemerkt. Erst wenn es Zeit ist, wieder offene Schuhe zu tragen, oder wenn die Hornhaut schmerzhaft wird, beschließt man, etwas dagegen zu tun.
Wodurch entstehen Hornhaut Füße überhaupt?
Der Grund für die Schwielen an den Füssen kann völlig unterschiedlich sein: entweder geht oder steht man mehr, als es dem Fuß gut tut, oder zu enge Schuhe sorgen für Druckstellen am Fuß. Es können allerdings auch Veränderungen am Fuß selbst stattfinden, z. B. kann sich mit zunehmendem Alter der Mittelfuß absenken, was häufig eine Hornhautverdickung unter dem Fuß zur Folge hat.
Oftmals verändert sich auch die Lage der Fußknochen, und auch dann können die lästigen und unansehnlichen Verdickungen an der Fußsohle entstehen. Spätestens dann ist Hornhaut entfernen angesagt, um den Zustand nicht noch schlimmer werden zu lassen.
Es gibt jedoch viele gute und preiswerte Mittel, um die Hornhaut verschwinden zu lassen.
Da gibt es einerseits zahlreiche Cremes mit sehr verschiedenen Wirkstoffen, die dafür sorgen sollen, dass die Hornhaut weicher wird und allmählich verschwindet. Spezielle Schrundensalbe soll z. B. sehr gut bei rissigen und schmerzhaften Schrunden an der Ferse helfen.
Ein altbewährtes Hausmittel war die ursprüngliche Hirschtalgsalbe, die man früher in der Apotheke kaufen konnte. Heute ist in dieser Salbe allerdings kein Hirschtalg mehr enthalten, sondern sie besteht Rindertalg, der mit Schmierseife verbunden wird. Man massiert diese Salbe nach einem gründlichen Fußbad langsam in den gut abgetrockneten Fuß ein, sie wirkt wie ein angenehmer Fußbalsam oder eine Hornhautcreme.
Wenig erstaunlich, dass wir auf der Liste der Heilmittel gegen Hornhautfüsse auch die Aloe Vera finden. Aloe Vera ist das Schönheits- und Gesundheitsmittel schlechthin und kaum an Wirksamkeit zu überbieten. Hochprozentiges Aloe Vera Gel kann sehr gut dazu beitragen, die lästige Hornhaut sanft einzuweichen.
Aber Achtung: kaufen Sie niemals 100% Aloe Vera – denn dies bedeutet, dass als Haltbarmacher radioaktive Strahlung eingesetzt wurde.
Erkundigen Sie sich bei Aloe Vera grundsätzlich danach, welcher Konservierungsstoff verwendet wurde (Citronensäure ist sehr gut), und ob das Aloemannan auch noch enthalten ist, denn dies wird bei billiger Verarbeitung oft der Pflanze entzogen.
Man höre und staune: auch das alte Hausmittel Apfelessig eignet sich zur Bekämpfung von Hornhaut an den Füssen. Die Essigsäure kann sogar in der Lage sein, die Hornhaut aufzuweichen und sogar ganz abzulösen.
Auch Teebaumöl ist ein geeignetes Mittel gegen Hornhaut an den Füßen, denn es sorgt dafür, dass die harte Hornhaut sanft aufgeweicht wird. Allerdings muss man die Füße mehrmals täglich damit behandeln – am besten 3 – 4 mal pro Tag. Als sehr wirkungsvoll hat sich australisches Teebaumöl gezeigt.
Ein altes und sehr einfaches Hausmittel, das unsere Großeltern angewendet haben ist ein Fußbad mit heißem Wasser und darin aufgelöster Seife. Man kann dazu auch flüssige Seife verwenden.
Ein solches Fußbad ist sehr entspannend und sorgt dafür, dass die Hornhaut an den Füßen gut eingeweicht wird. Nach dem Abtrocknen der Füße kann man die aufgeweichte Hornhaut sehr gut mit einem mechanischen Hilfsmittel entfernen.
Besonders gut geeignet sind hier die herkömmlichen Bimssteine oder eine Hornhautraspel.